Grosseto sollte eine unbewohnte Stadt sein, eine gepanzerte Stadt gegen die Überfälle der Sarazener und zwecks der Überwachung der Spanier. Aus diesem Grund hatten die Medici stattliche Mauern in Grosseto gebaut, ein unregelmäßiges Sechseck mit Bollwerken und Wachstürmen. Aber weder die Ungläubigen noch die katholischen Spanier wollten die mit der Malaria verseuchten Moore, die Grosseto umgaben, erobern. Deswegen wurde der Stern, der die Altstadt umarmt, nie angegriffen und im zwanzigsten Jh. wurde er zu einer öffentlichen Grünanlage. Die wichtigsten Denkmäler Grossetos sind heute die Mauern, die Festung und einige Kirchen wie z. B. San Pietro und San Francesco. Grosseto ist Abfahrtsort in die Maremmen, ein Land großer Gegensätze, aber gelichzeitig bezaubernd und harmonisch. Man fährt durch eine Ebene, in der Weizen und Gemüse angebaut werden, wenn man die Staatsstraße 74 Maremmana fährt. Diese Ebene war sumpfig und moorig, bevor sie im XIX. Jh. trockengelegt wurde. Nach einigen Km. begegnet mnan dem wunderschönen Dorf Pitigliano; das Dorf befindet sich auf einem Tuffstein und die am Rande in einer Reihe aufgestellten Wohnungen scheinen in den Stein eingraviert zu sein. Sorano, Saturnia und Montemerano sind außerdem eine Besichtigung wer
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